Deutscher Jugendvideopreis

Bundesfestival Video 2011:

 

Grußwort von Dr. Kristina Schröder,
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Liebe Besucherinnen und Besucher des Bundesfestivals Video 2011,
liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bundesmedienwettbewerbe!

Manch einer aus der älteren Generation kann sich noch an eine Zeit erinnern, in der nicht jeder Haushalt mit TV ausgestattet war. Zur Fußball-Weltmeisterschaft versammelte man sich im Gasthaus vor der kleinen TV-Röhre in Schwarz-Weiß statt zum Public-Viewing vor der Großleinwand.

Heute hingegen wachsen Kinder und Jugendliche ganz selbstverständlich mit einer breiten Palette audiovisueller Medien auf: Smartphone, iPad & Co. bieten neue, scheinbar  grenzenlose Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten. Umso wichtiger ist es, Informationen kritisch zu hinterfragen und zu bewerten. Dabei können eigene Erfahrungen helfen. Wer selbst die Kamera zur Hand nimmt, setzt fremden Perspektiven die eigene Sichtweise entgegen. Wer die Möglichkeiten moderner Medien kreativ nutzt, gewinnt damit auch an Kompetenz im Umgang mit modernen Medien.

Die Bundeswettbewerbe Deutscher Jugendvideopreis und Video der Generationen sollen Kinder, Jugendliche und Senioren dazu anregen, moderne Medien bewusst und  schöpferisch zu nutzen. Ich freue mich, dass dies mit großem Erfolg gelungen ist. Bereits seit dem Jahr 1988 findet dazu das Bundesfestival Video als größtes Medienfestival für Kinder, Jugendliche und Senioren statt. Die Resonanz auf die Bundesmedienwettbewerbe ist auch in diesem Jahr wieder überwältigend: 7.500 Videofilmerinnen und -filmer haben sich mit mehr als 800 Werken beteiligt. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die beim Festival vertreten sind, danke ich für ihren Beitrag und gratuliere ihnen herzlich zu ihrem Erfolg!

Ebenfalls bedanke ich mich bei den Mitgliedern der Auswahlgremien und Jurys, beim KJF, das die Wettbewerbe im Auftrag meines Ministeriums organisiert, sowie bei den Veranstaltern und Unterstützern des Festivals in der diesjährigen Festivalstadt Gera. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern viele spannende, unterhaltsame und zum Nachdenken anregende Erlebnisse beim Bundesfestival Video.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Kristina Schröder

 

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Grußwort der Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen Christine Lieberknecht für das Bundesfestival Video 2011 in Gera

   

Erfurt, Mai 2011

In Thüringen haben Medienbildung und die Produktion hochwertiger Kinder- und Jugendmedien schon seit langem eine feste Heimstatt. Unsere Landeshauptstadt Erfurt ist Sitz des KI.KA, der für sein qualitätsvolles Programm in Deutschland und über seine Grenzen hinaus bekannt ist. In Gera wurde 1979 mit dem GOLDENEN SPATZ ein Festival aus der Taufe gehoben, das als Deutsches Kinder-Medien-Festival - inzwischen jährlich in Gera und Erfurt stattfindend - ein Magnet für viele junge Besucher sowie das nationale und internationale Fachpublikum aus den Bereichen Medienproduktion und Medienbildung ist.

Es ist deshalb eine gute Entscheidung, das Bundesfestival Video im Freistaat Thüringen durchzuführen. Die Otto-Dix-Stadt Gera scheint als Austragungsort prädestiniert zu sein, ist der Geburtsort des GOLDENEN SPATZEN doch bestrebt, gerade dem Bereich der Medienbildung ein Zuhause zu bieten. Deshalb freue ich mich sehr, die Teilnehmer und Gäste des Bundesfestivals im Freistaat Thüringen ganz herzlich begrüßen zu können. Seien Sie willkommen im Kinder- und Jugendmedienland Thüringen und verleben Sie in Gera ereignisreiche Tage mit beeindruckenden Filmerlebnissen und anregenden Gesprächen!

Kompetent im Umgang mit Medien zu sein heißt einerseits, die Vielfalt an medialen Rezeptionsmöglichkeiten sinnvoll und verantwortungsbewusst nutzen zu können. Andererseits und in engem Zusammenhang damit geht es aber in zunehmendem Maße auch darum, mit handwerklichem Geschick, künstlerischer Kreativität und überzeugenden Ideen selbst ansprechende Medienprodukte herstellen zu können. Das Bundesfestival Video wird in dieser Hinsicht eine Leistungsschau sein und zudem mit der einzigartigen Verknüpfung der Wettbewerbe um den „Deutschen Jugendvideopreis“ und um das „Video der Generationen“ dem Erfahrungsaustausch und der Verständigung zwischen Alt und Jung ein Forum bieten.

Mein Dank gilt all jenen, die dieses Festival möglich machen: Zuerst dem Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland sowie dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dank sagen möchte ich jedoch auch den Partnern aus der Region, insbesondere der Otto-Dix-Stadt Gera, der Thüringer Landesmedienanstalt und dem von ihr getragenen Offenen Kanal Gera, der Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ sowie allen anderen Unterstützern und Helfern des Festivals.

Ihre


 

 

Christine Lieberknecht
Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen

 

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Grußwort der Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert, anlässlich des Bundesfestivals Video 2011 vom 17. bis 19 Juni in Gera

Liebe Besucherinnen und Besucher des Bundesfestivals Video,
liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bundesmedienwettbewerbe,

die Ausrichtung des Bundesfestivals Video ist für das Land Thüringen einen weiterer Schritt auf seinem Weg hin zum Medienland Thüringen. In der Stadt Gera, die bekannt ist durch den „Goldenen Spatz“, macht damit zum ersten Mal das größte und renommierteste jährlich stattfindende Medienfestival für Kinder und Jugendliche im Bereich Video Station. Die Präsentation der besten Produktionen des Deutschen Jugendvideopreises 2011 und der Bundeswettbewerb Video der Generationen 2011 sind ein in Deutschland einzigartiges Medienforum für die unterschiedlichsten Generationen.

Die Mitglieder der Auswahlgremien und der Jurys haben aus über 800 eingereichten Beiträgen wie immer die „besten Filme aller Zeiten“ ausgewählt. Sie werden in den drei ereignisreichen Tagen des Festivals präsentiert und prämiert. Die Hingabe zum thematisch selbstgestalteten Videofilm hat Jung und Alt gleichermaßen erreicht. Wenn wir bei der jungen Generation von erworbener Medienkompetenz als einer der Schlüsselkompetenzen fürs Leben sprechen, so ist es bei den Seniorinnen und Senioren oft die pure Leidenschaft, aber auch die Erfahrung, die sie zu solch hohen künstlerischen Leistungen bringt.

Macher und Besucher werden in den Gesprächen am Rande der Veranstaltungen trotz eines straffen Programms genügend Gelegenheiten zum fachlichen Austausch finden. Ich bin mir sicher, das wird zu neuen Schritten und Produktionen führen und zugleich zu einer beruflichen Laufbahn im Medienbereich ermuntern. Die drei Tage Bundesvideofestival Gera 2011 werden einen weiteren Meilenstein in der medialen, künstlerischen, kritischen Auseinandersetzung verschiedenster Themen setzen. So wird Gera letztlich selbst als Standort aktiver Jugendmedienarbeit gestärkt und bundesweit bekannt.

Mit den eingereichten Filmbeiträgen dokumentieren junge Menschen wie verantwortungsbewusst sie mit dem Medium Film umgehen können und machen deutlich, dass Medienarbeit weit aus mehr als nur Medienschutz ist. So muss es uns zukünftig noch stärker gelingen, junge Menschen zur kritischen Auseinandersetzung mit Medien und Medieninhalten anzuregen. Sie sollen befähigt werden, Videos zur Dokumentation von Ereignissen, zur kritischen Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt, aber auch zur Darstellung von Bedürfnissen, Gefühlen und Sehnsüchten zu nutzen. Die Themen und Angebote in den Medienworkshops sind dafür sehr gut geeignet.

Ich danke ganz besonders allen Preisträgerinnen und Preisträgern, Wettbewerbsteilnehmerinnen und Teilnehmern, der Jury, der Stadt Gera sowie den Organisatoren für ihr Engagement. Ich wünsche den Aktiven und den Besuchern ereignis- und erlebnisreiche Tage auf dem Bundsfestival. Zugleich will ich Sie zur weiteren aktiven Videoarbeit ermutigen und aufrufen.

Es grüßt Sie herzlichst

Ihre

Heike Taubert
Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit