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Bundesfestival Video 2011

17. - 19. Juni 2011 in Gera


Folgende Workshops wurden angeboten:
18.06.2011 13.30 Uhr - 15.00 Uhr

 

Der Trick mit dem Trick - Trickfilmworkshop
Frank Karbstein, Medienpädagoge

Animieren heißt „Leben einhauchen“. In der Trickanimation beginnen leblose Gegenstände sich zu bewegen, sie bekommen eine Stimme, einen Charakter. Sie werden Teil einer Geschichte, in der alles passieren kann – alles, was man sich vorstellen kann.
In dem Workshop lernen die Teilnehmer das Verfahren des Legetricks kennen und können in einer kleinen Produktion ihre ersten Erfahrungen mit dem Trickfilm machen. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Ort: Bürgerfernsehen Gera

 
 

Das Fernsehstudio
Martin Groß, Medienassistent

Das Fernsehstudio bietet mit seinen technischen Einrichtungen eine Spannbreite von gestalterischen Mitteln. Licht, Mikrofone und Kameras sind stationär installiert. In dem Workshop haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit neben diesen mit studiotypischen Techniken wie Blue-Box, Teleprompter, Telehybrid zu experimentieren. „Wo wird welche Technik zu welchem Zweck sinnvoll eingesetzt?“ ist hier die zentrale Frage.
Ort: Bürgerfernsehen Gera

 
 

Figure Animation mit „Anime Studio Pro
Holger Bück, gestaltungstechnischer Assistent für Medien

Figuren erstellen und animieren innerhalb von zwei Stunden – das ist das Motto des Workshops. Jeder Film lebt durch seine Hauptfiguren. Der Zuschauer begleitet mit ihnen die Filmgeschichte. Deshalb ist es gerade bei computergenerierten Figuren wichtig, eine Natürlichkeit zu erschaffen, mit der sich das Publikum identifizieren kann. Jeder, der sich mal an Flash versucht hat, wird im Programm „Anime Studio Pro“ eine neue Perspektive entdecken.
Ort: Berufsakademie Gera

 
 

Theater und Videoperformance
Ralf Appelfeller, Theater- und Medienpädagoge

Seit dem die Videotechnik immer billiger, ausgefeilter und kompakter geworden ist, bedienen sich im zunehmenden Maße viele Bereiche der darstellenden Kunst ihrer unbegrenzten, kreativen Möglichkeiten. Kaum eine Theaterproduktion kommt heute ohne Videoprojektionen aus.
Wir werden kurz die wichtigsten Anwendungsfelder und Möglichkeiten vom Videoeinsatz im theatralen Kontext analysieren, um dann sofort selbst mit diesem Medium ins Experimentieren zu kommen. Ziel ist es, in der zur Verfügung stehenden Zeit eine kleine eigene Gruppenperformance zu entwickeln.
Ort: Bürgerfernsehen Gera

 
 

Ohne Moos nix los – Finanzierung von Filmprojekten
Mathias Allary, Regisseur/Produzent/Professor

An guten Ideen für Filme mangelt es nicht. Doch selbst wenn man sehr preiswert kalkuliert: Ohne Geld kann man keine starken Filme machen. Im Workshop werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man im Nachwuchsbereich Low-Budget Finanzierungen auf die Beine stellen kann, worauf zu achten ist, wo Sparpotentiale bestehen und woran man besser nicht sparen sollte. Tipps zu Kalkulationen, Finanzierungen und Rückstellungsverträgen.
Ort: Berufsakademie Gera

 
 

Filmmusik in der Praxis
Philipp E. Kümpel, Filmkomponist

Es werden alle Bereiche der Filmmusik beleuchtet. Sie erfahren, welche technische Ausstattung vom Studio über den Computer bis hin zu den Klangarchiven bei modernen Filmmusikproduktionen in Deutschland und in Hollywood zum Einsatz kommen.
Es wird anhand von Filmbeispielen gezeigt, welche Wirkung Filmmusik auf den Film haben kann und wie diese Emotionen konkret durch den Komponisten erzeugt werden.
Dabei wird auch anhand von Arbeitsbeispielen gezeigt, wie ein Filmkomponist heute arbeitet,: Von der Aquise des Projektes, über die Komposition und die Kommunikation mit dem Regisseur bis zur fertigen TV Sendung.
Ort: Berufsakademie Gera

 
 

Wie man Geschichten erfindet – oder besser nicht
Markus Dietrich, Regisseur, Autor und Produzent

Spielfilme, Animations- oder Dokumentarfilme haben alle eine wichtige Gemeinsamkeit: sie bauen auf starke Charaktere, auf Figuren, in denen wir uns wiederfinden. Nichts wird von einem erfahrenen Kinozuschauer schneller wahrgenommen und kritisiert als die agierenden Menschen und Darsteller. Sie stehen im Mittelpunkt. An ihnen wird die Geschichte erzählt.
In einem kurzen Workshop übers Drehbuchschreiben erfahren wir nicht nur Theoretisches, sondern wollen außerdem, sowohl gemeinsam als auch individuell, Ideen für Filme entwickeln. Doch wie findet man die passende Geschichte? Am besten suchen wir dort, wo sie passiert: bei den Menschen selbst…
Ort: Berufsakademie Gera

 
 

O-Ton beim Videodreh
Rolf Holowenko, freischaffender Toningenieur und Musiker

Klappe! Der Ton ist nach wie vor das Stiefkind am Drehort. So kommt es gerade bei kleineren Produktionen häufig zu sehr schlechten Tonergebnissen.
Die Workshopteilnehmer sollen für einen guten Originalton sensibilisiert werden, der mit ein paar Grundregeln gar nicht schwer zu realisieren ist. Neben einer technischen Einführung in den Videoton und die Möglichkeiten der Postproduktion soll auch ein „Blick über den Tellerrand“ die Ähnlichkeiten, aber auch die Unterschiede zum O-Ton beim Kinofilm, aufzeigen.
Ort: Berufsakademie Gera

 
 

Know How – Traileranimation
Markus Haertel, Diplom Designer

Was ist überhaupt ein Trailer? Wie fängt man mit der Arbeit an, welches Material wird benötigt? Wir nähern uns der Sache von der Theorie und schauen uns einige Beispiele aus der Praxis an. Außerdem bekommen die Workshopteilnehmer einen Eindruck von den Programmen Final Cut, Adobe Premiere, After Effects, Soundbooth & Photoshop- die Werkzeuge für eine Trailer Animation.
Ort: Berufsakademie Gera

 
 

Die Sprache des Films – Schnittworkshop
Doreen Fulde, Cutterassistentin

Der Schnitt bzw. die Montage ist der letzte große Arbeitsschritt in der Herstellung eines Films. Es gibt dabei kein „richtig“ oder „falsch“. Ziel ist es eine logische Bildreihenfolge festzulegen, Zusammenhänge darzustellen und den Inhalt mit filmischen Mitteln zu unterstreichen. Was bewirken Einstellungsgrößen, Linien, Farben beim Zuschauer? Im Workshop werden Grundlagen der „Filmsprache“ erläutert und in einer kleinen Übung verdeutlicht.
Ort: Berufsakademie Gera