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Die Ordnung der Dinge

Macher: Finn-Ole Heinrich, Hannover
Alter: 22 Jahre / Altersgruppe C
Länge: 8 Minuten, DVD
Stichworte: Drama, irreal/surreal/grotesk, Esoterik, Seelenlandschaften

Im Wettbewerb 2005: Sponsorenpreis

Inhalt: Ordnungen, Strukturen, Gedanken. In Lucies Kopf ordnet sich die Welt nach ihren Regeln und sie ist verantwortlich für den Lauf der Welt, den Streit am Tisch, das Missgeschick auf der Strasse – und ordnet dagegen an.

Jurybegründung: Finn-Ole Heinrich rückt eine abstruse Situation in den Mittelpunkt einer Küchenszenerie: ein Mädchen isst geordnet mit Ihren Eltern am Tisch bis eine Kümmelphobie einen Streit zwischen Vater und Mutter zu entfachen scheint. Mit Rückblenden von der jungen über eine Fliege philosophierenden Tochter erscheint die Hauptperson in einem Licht der vollkommenen Ordnung. Zum Schluss der Bruch: in der Küche kommt es zum Eklat. Die Macherin spielt mit dem Kontrast der Ordnung zur Unordnung: Mit einer rasanten Schnitttechnik relativiert Sie die Paranoia der Situation mit Bildern der Sterilität. Mit einer sonderbaren Tiefendarstellung wird die zwanghafte Konstellation der Familienmitglieder deutlich. Die strenge und konzeptionelle Darstellung intensiviert die Absurdität der Geschichte.