
Jury
Die Jury des Deutschen Jugendvideopreises wurde berufen vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Jurysitzung fand vom 11. bis 15. März 2013 in der Akademie Remscheid statt.
Elisa Klement
Filmemacherin, Dozentin in der Erwachsenenbildung im Bereich Film; Berlin
Nach der Schule Mitorganisation der ersten Generation der freien Filmschule FilmArche e.V. in Berlin. Es folgen der Kamera- und Regielehrgang und 2008 der Abschluss in Regie mit dem Kinderkurzfilm „Brei Brumm Bumm“, der auf Festivals in über 30 Ländern lief und zahlreiche Auszeichnungen erhielt, u.a. das Prädikat „Besonders Wertvoll“ der Filmbewertungsstelle (FBW). Anschließend Realisation eigener Kurz- und Dokumentarfilmprojekte sowie Leitung von Medienprojekten mit Kindern und Jugendlichen. Hauptpreis beim Deutschen Jugendvideopreis 2011 mit dem Film „Cola lauwarm“.
Mirko Pohl
Medienpädagoge; Gera
Mirko Pohl studierte nach "ostfriesischer Sozialisation" Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik, Kultur und Ästhetik an der Universität Göttingen. Angestellt bei der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) arbeitet Mirko Pohl beim ersten Offenen Kanal für Kinder und Jugendliche „PiXEL“ in Gera.
Nico Sommer
Filmemacher; Berlin
Nach dem Abitur und Zivildienst folgten zahlreiche Praktika im Bereich Film und Fernsehen sowie eine Ausbildung als Regieassistent. Anschließend Auftrags-arbeiten für verschiedene Agenturen und Firmen, Teilnahme am Schauspiel- coaching sowie der Sat1 Talent Class 2006. Seit 2006 Studium an der Kunsthochschule Kassel, Schwerpunkt Spiel- und Dokumentarfilmregie. Hauptpreisträger beim Deutschen Jugendvideopreis 2008 und beim Wettbewerb Video der Generationen 2008 sowie Publikumspreis beim Bundesfestival Video 2008 für den Film „Stiller Frühling“.
Janet Torres Lupp
Medienpädagogin und Kulturmanagerin; Leipzig
Janet Torres Lupp studierte Kultur-wissenschaften, Wissensmanagement und Logistik in Magdeburg und machte dann ihren Master in Merseburg im Fachbereich Medien- und Kultur- wissenschaften. Sie arbeitete für das Radio Neandertal in Mettmann. Viele Jahre war sie freie Mitarbeiterin beim Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (Deutscher Jugendvideopreis, Deutscher Jugendfotopreis). In Leipzig und Umgebung führte sie medienpädago- gische Videoprojekte durch und ist jetzt Studioleiterin beim SAEK Torgau (Träger: SPI GmbH). Außer in der Jury des Deutschen Jugendvideopreises wirkte sie auch in den Jurys der Jugendpresse Deutschland und des Dieter-Baacke- Preises mit.
Dr. Werner C. Barg (2013 nicht anwesend)
Autor, Produzent, Filmjournalist, Regisseur; Berlin
Langjährige Tätigkeit in der theoretischen und praktischen Filmausbildung an Hochschulen, zuletzt von 1998 bis 2007 als Studienleiter der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Anschließ- end Autor und Produzent für TV und Kino. Aktuelle Drehbücher (Auswahl): „Wut im Bauch“ (2008), „Die Odyssee der Kinder“ (Co-Autor, Co-Regie, 2008), „Raiffeisen – Einer für alle“ (2009), „Küstenwache: In trockenen Tüchern“ (2011, mit Andreas Dirr). Auszeichnungen: 1997 Debüt-Drehbuchpreis von MSH, NDR & Rowohlt für „Der Acker, die Hölle“ (mit Thomas Plöger). Dramaturgischer Berater u.a. für das BKM. Berater Szenische Dramaturgie und Co-Autor für die ZDF Doku-Fiktion-Serie „Die Deutschen“ (2008). 2011 gründeten Werner C. Barg und die Opal Filmproduktion GmbH (Alexander von Hohenthal) gemeinsam die herzfeld productions. (Debüt- und Arthousefilme, Dokumentationen und historische Doku-Fiktion-Formate).


Von links: Janet Torres-Lupp, Mirko Pohl, Elisa Klement, Nico Sommer
Auswahlgremium
Wegen der großen Anzahl von Wettbewerbseinreichungen traf ein Auswahlgremium (25. - 28. Februar, Akademie Remscheid) die Vorauswahl für die Jury.

(Foto: Martina Ledabo/KJF)
Hintere Reihe: Larissa Schmiede, Studentin Kultur- und Medienbildung, Ludwigsburg; Hannes Güntherodt, Dresdener Wettbewerb MB21, Radebeul; Stefan Stiletto, Medienpädagoge, München
Vordere Reihe: Lisa Landau, Studentin Germanistik und Medienwissenschaften, Bochum; Dora Osinde, Studentin Medien- und Kommunikationswissenschaften, Leipzig; Martin Bregenzer, Student Filmwissenschaften, Mainz