
Porträts ehemalige Preisträger
Alejandro Cardenas Amelio wird 1977 in Lima in Peru geboren. Mit seiner Mutter und seinem Stiefvater flieht er vor der argentinischen Militärjunta 1988 nach Deutschland. Er studiert bis 1998 Regie an der dffb in Berlin. 2005 arbeitet er die Beziehung zu seinem leiblichen Vater, der Mitglied einer linksradikalen Untergrundgruppe in Argentinien war und später verhaftet wurde, in seinem Dokumentarfilm „Alias Alejandro“ (2005) auf. 2008 präsentiert er mit „Die Tränen meiner Mutter“ seinen ersten Spielfilm, der unter anderem auf dem Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken gezeigt wird.
Filmografie (Auswahl):
Wir sind keine Idioten (1993) - Preisträger beim Deutschen Jugendvideopreis
Scheißfilm (1993) - Preisträger beim Deutschen Jugendvideopreis
Ich bin doch ein Idiot (1995) - Preisträger beim Deutschen Jugendvideopreis
Der Blick durch die Flaschen (TV, 2002)
Alias Alejandro (2005)
Die Tränen meiner Mutter (2008)