
Porträts ehemalige Preisträger
Der 1973 geborene Schauspieler Florian Lukas gehört zu den markantesten Gesichtern der deutschen Filmszene. Zu Beginn der 1990er-Jahre sammelt er zunächst bei verschiedenen Bühnenproduktionen - unter anderem beim Berliner Ensemble und am Deutschen Theater - schauspielerische Erfahrungen.
Nach seinem Filmauftritt in „Banale Tage“ (1990) von Peter Welz steht er auch in den frühen Filmen seines Freundes Norbert Baumgarten vor der Kamera. Vier dieser Filme werden beim Bundeswettbewerb Jugend und Video (dem heutigen Deutschen Jugendvideopreis) mit Haupt- und Förderpreisen ausgezeichnet. Für seine Rolle in dem Debütfilm „Absolute Giganten“ (1998) von Sebastian Schipper erhält Florian Lukas den Bayerischen Filmpreis für den besten Nachwuchsdarsteller sowie den New Faces Award.
Filmografie (Kino / Auswahl):
Banale Tage (1990)
Aite (1993) - Preisträger beim Deutschen Jugendvideopreis
Kampagne (1993) - Preisträger beim Deutschen Jugendvideopreis
Ex (1995)
Familienalbum (1996) - Preisträger beim Deutschen Jugendvideopreis
Die deutsche Bankräuberin (1996) - Preisträger beim Deutschen Jugendvideopreis
Härtetest (1996)
Achtung (1997)
Dazlak (1997)
Absolute Giganten (1998)
St. Pauli Nacht (1998)
Der Eisbär (1998)
Mädchen, Mädchen (2000)
Zoom (2000)
Planet der Kannibalen (2001)
Good Bye Lenin! (2002)
Befreite Zone (2002)
Liegen lernen (2003)
Kammerflimmern (2003)
One Day In Europe (2004)
Keine Lieder über Liebe (2004)
Season Greetings (2005)
FC Venus (2006)
Stellungswechsel (2007)
Nordwand (2008)
Die Fremde (2008)
Warten auf Angelina (2009)
Filmografie (TV / Auswahl):
Der kleine und der alte Mann (1993)
Tatort: Singvogel (1994)
Alles außer Mord: Blackout (1995)
Polizeiruf 110: Der schlanke Tod (1996)
Wambo (2000)
Tatort: Mördergrube (2000)
Das Paradies ist eine Falle (2002)
Die Wölfe (2008)