
Porträts ehemalige Preisträger
Sven Taddicken wird 1974 in Hamburg geboren. Nach Beginn eines Studiums der Musik- und Kommunikationswissenschaften in Berlin 1995 wechselt er 1996 an die Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg in den Studiengang Regie/Szenischer Film. Schon in seinem Erstlingswerk „Spray“ entwickelt er eine eigene Bildsprache und offenbart seine Vorliebe für skurrile Menschen und surreale Welten. Diese finden sich auch in seinem vielfach ausgezeichneten und international erfolgreichen Kinospielfilmdebüt „Mein Bruder, der Vampir" (2002) wieder. Der Kurzfilm „Einfach so bleiben" ist sein Abschlussfilm an der Filmakademie. Für diesen wird er 2003 mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold ausgezeichnet. Seit 2004 ist Sven Taddicken Mitglied der Deutschen Filmakademie.
Filmografie (Auswahl):
Spray (1994) - Preisträger beim Deutschen Jugendvideopreis
Zugluft (1995) - Preisträger beim Deutschen Jugendvideopreis
Whodunit (1997)
Fisch! (1997) - Preisträger beim Deutschen Jugendvideopreis
El Cordobes (1998)
Ice Cream (1998)
Schäfchen Zählen (1999)
Mein Bruder, der Vampir (2002)
Einfach so bleiben (2002)
Emmas Glück (2006)
Jung, frech, verliebt (2006)
1. Mai (Episode: Yavuz) (2008)
Braams: Kein Mord ohne Leiche (TV; 2008)
12 Meter ohne Kopf (in Produktion; 2010)