Deutscher Jugendvideopreis

Pressemitteilung vom 04.10.2007

 

Film ab!

Deutscher Jugendvideopreis 2008 ausgeschrieben, Einzelpreise bis zu 1.000 €, Sonderthema „Welche Zukunft!“, Einsendeschluss am 15. Januar 2008

Start frei: Ab sofort können die filmischen Bewerbungen für den Deutschen Jugendvideopreis 2008 eingereicht werden. Einer der ältesten und renommiertesten Filmwettbewerbe für Kinder und Jugendliche geht damit in die 21. Runde. Denn bereits seit 1988 bietet er dem ambitionierten Film-Nachwuchs damit eine bundesweit anerkannte Plattform zur Präsentation ihrer Produktionen.

Wer maximal 25 Jahre alt ist, allein oder zusammen mit einem Team einen Film produziert hat und nicht als Profi arbeitet, kann seinen Film bis zum 15. Januar 2008 einreichen. Zugelassen sind alle Genres und Formate. Anliegen der Initiatoren und Veranstalter ist, junge Filmemacher zu ermutigen, ihre originellen Sichtweisen, persönlichen Standpunkte und ihre Kreativität in ihre Produktionen einzubringen. Die „eigene Handschrift“ zählt.

Part I: Allgemeiner Wettbewerb

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend steht als Initiator und Preisstifter seit 1988 hinter dem Deutschen Jugendvideopreis. Das Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) richtet von Beginn an den Wettbewerb aus, der – vergleichbar mit „Jugend musiziert“ – zu den bedeutendsten Initiativen zur Förderung junger Menschen in ihren verschiedenen Lebensbereichen zählt. Im allgemeinen Wettbewerb sind bei freier Themenwahl alle Umsetzungsformen möglich: Spielfilme, Dokumentationen, Reportagen, Musikvideos oder Trickfilme.

Part II: Themen-Special „Welche Zukunft!“

Parallel zum allgemeinen Wettbewerb können Filmproduktionen zum Sonderthema „Welche Zukunft!“ eingereicht werden. Was hier zählt, ist die gelungene Umsetzung des Themas. Ob glückliche Vorahnung oder unheilvolles Unken – eines ist sicher: Die Zukunft ist immer ungewiss. Sie fordert zu Fantasien, Spekulationen und Visionen heraus und durchdringt alle Bereiche des Persönlichen, Gesellschaftlichen und Politischen. Die Wahl des Genres ist ebenfalls frei. In jedem Fall gibt es viel zu entdecken und zu entwerfen; die Jury erwartet mit Spannung die verschiedensten Ideen und Ansätze.

15.000 € sind „im Topf“

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stiftet für den Deutschen Jugendvideopreis 2008 insgesamt 13.000 €. Einzelpreise sind mit bis zu 1.000 € dotiert.

Die Jury bewertet die Beiträge nach Altersgruppen: bis 10 Jahre, 11-15 Jahre, 16-20 Jahre, 21-25 Jahre sowie die Bewertung im altersgruppenübergreifenden Themen-Special. Zusätzlich winken Preise für die beste Gruppenarbeit und den besten Animationsfilm. Wer es mit seinem Werk in die Programmauswahl des Young-Media-Festivals schafft, ist damit für einen der Wettbewerbspreise nominiert. Zusätzlich winken ihm ein Publikumspreis von 1000 €, gestiftet von der Stadt Ludwigsburg. Außerdem lobt die Filmakademie Baden-Württemberg eine Prämie von ebenfalls 1000 € für die innovativste Arbeit aus.

Alle Infos unter www.jugendvideopreis.de

Abschluss des Deutschen Jugendvideopreises 2008 ist die Preisverleihung beim Festival, das vom 13. bis 15. Juni 2008 in Ludwigsburg stattfinden wird. Dort werden gleichzeitig die Sieger des parallel stattfindenden Filmwettbewerbs "Video der Generationen" (www.video-der-generationen.de) geehrt.

Teilnahmeformulare, Wettbewerbsbedingungen und ständig aktualisierte Informationen zum Wettbewerb und zur Arbeit des Kinder- und Jugendfilmzentrums in Deutschland (KJF) gibt es im Internet unter www.jugendvideopreis.de oder auch als Faltblatt beim KJF.

 

Der Deutsche Jugendvideopreis besteht seit 1988. Jährlich nehmen mehr als 3.500 junge Videomacher/ -innen teil. Weit über 40.000 Kinder und Jugendliche haben seit der erstmaligen Austragung des Wettbewerbs ihre Produktionen eingereicht und gestatten mit ihren Filmen einen Einblick in ihre Lebens- und Wahrnehmungswelten. Den Initiatoren und Veranstaltern sind der spielerisch-kreative Umgang mit dem Medium Film sowie die unabhängige, jugendspezifische Bearbeitung der Themen wichtigste Anliegen. ‚Ganz nebenbei’ erwerben die Kinder und Jugendlichen Schlüsselqualifikationen, wie z.B. in den Bereichen ästhetische Bildung, Teamfähigkeit und Medienkompetenz. Der Wettbewerb bietet darüber hinaus die Möglichkeit, eigene Produktionen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

 

Wettbewerbsinformationen:

Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland
Christian Exner
Fon 0 21 91.79 42 32

Pressekontakt:

Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Marko Junghänel
Fon 089.74 38 96 57